Musikverein Obernburg 1921 e.V.

Konzert 2018

Mit Ohrwürmern ins blaue Loch getaucht

Jahreskonzert des Musikvereins Obernburg in der Stadthalle

Ihren gro­ßen Auf­tritt hat­ten die En­sem­b­les des Mu­sik­ve­r­eins Obern­burg beim Jah­res­kon­zert am Sams­tag in der Stadt­hal­le. Mit von der Par­tie wa­ren das Ju­gend­bla­s­or­ches­ter und das Or­ches­ter der »Gro­ßen«; Lee Sau­er über­zeug­te ne­ben sei­ner Mo­de­ra­ti­on noch an der Trom­pe­te im Bla­s­or­ches­ter.

 

Das Jugendblasorchester des Musikvereins unter der Leitung von Julia Hofmann spielte zur Eröffnung die »Nussknacker Suite« von Peter I. Tschaikowski. Hier begeisterte Nele Gentil an der Querflöte das Publikum mit einer Soloeinlage. Nach dem Pop-Lied »Radioactive« von den Imagine Dragons kam das Ensemble zum Schlagzeuglied, das mit besonderem Charme aufbereitet war. Das Stück entfernt sich ein bisschen von klassischer Blasmusik, da es ein Hip-Hop-Lied ist. Dieses Lied wurde während des Probewochenendes des Jugendblasorchesters auf Burg Rothenfels zum Lieblingslied vieler Musiker. Die Begeisterung der Musiker war nicht zu übersehen.

Die offiziell letzte Darbietung auf dem Programm vor der Pause waren Melodien aus »König der Löwen« von Michael Brown. Hier konnte Dirigentin Julia Hofmann ihren Musikern nochmals freien Lauf lassen. Da das Publikum so begeistert war, dass sie eine Zugabe forderten, wurde noch der Pop-Hit »Dynamite« gespielt.

Das Auftakt-Stück des Musikvereins Obernburg unter der Leitung von Reiner Hanten war »Sympatria« von Thomas Asanger, das musikalisch die Thematik der Heimat behandelt. Weiter ging es mit der Polka »Mährische Geschichten« von Jan Moravec. »Blue Hole«, der Titel des darauffolgenden Stückes, heißt übersetzt »blaues Loch«. Damit ist ein gefährliches Tauchgebiet an der Küste des roten Meeres gemeint. Das Stück beschreibt dabei die verschiedenen Reize und Emotionen, die die Taucher auf sich nehmen wollen, um die Tropfsteinhöhle zu finden. Weiter ging es mit der »Dachovska Polka« von Josef Flegl. Darauf folgte ein Ohrwurm aus dem Abba-Musical, das Ende September in der Stadthalle aufgeführt wurde: »One of us« - diesmal aber alleine vom Musikverein Obernburg dargeboten.

Auch Kaiserin Sissi war musikalisch in der Stadthalle anwesend. Als Kaiserin Elisabeth im Jahr 1856 mit dem Schiff in Venedig ankam und auf dem roten Teppich zuerst ihre kleine Tochter begrüßen durfte, lief laut einer Legende, welche Lee Sauer erzählte, im Hintergrund die Melodie von »Concerto D'Amore«, dem nächsten Stück.

Der »Jazz Waltz No. 1« von Otto M. Schwarz lud leider nicht zum Tanzen ein, denn dieses Stück war sehr von Jazz-Melodien geprägt. Und so genossen die Besucher die jazzigen Klänge des Stückes. Vor dem letzten Stück »Barnum & Bailey's Favorite« von Karl L. King bedankte sich Vorsitzender Walter Berninger sich bei den Gästen für ihre Aufmerksamkeit - und verriet, wie dem Musikverein eine Zugabe zu entlocken sei.

Ruth Rosenberger

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